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Stiftung
Midwinterhornblasen Twenthe © 2007 |
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Midwinterhorn |
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Da das Nasse Midwinterhorn
feucht geblasen werden muss und relativ schwer ist, wird bei einem Brunnen
geblasen. Das Nasse Midwinterhorn hing man in den Brunnen, so wurden beide
Hälften geschlossen. Häufig befror das Midwinterhorn. Gleichzeitig konnte man
den Brunnenrand als Stütze für das Instrument gebrauchen. Das der Klang des
Midwinterhorn, über einen Brunnen geblasen, besser klingen soll, ist jedoch
eine Fabel. Beachte die Richtung in die der Kelch des Midwinterhorn zeigt. Das Spielen ist
schwer und verlangt viel von Lippen und Wangen. Das Prinzip ist jedoch
ähnlich dem des Trompetenspiels. Da keine Ventile angebracht sind, können nur
Naturtöne produzieret werden. Ein guter Spieler hat jahrelang geübt, bevor er
sein beachtliches Niveau erreicht hat. Früher
wurde in kleinen Gruppen abwechselnd gespielt. Ein Bauer mit seinem Sohn,
Tochter, Knechten oder ein Nachbar. Es ist nicht möglich, das Midwinterhorn
zu stimmen, obgleich manche Midwinterhörner sich in der Tonlage nahe kommen.
Manchmal stellt sich eine Gruppe etwas entfernt auf und beantwortet den Ruf
der entfernteren Gruppe.
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Die Melodie. Häufig bläst man eine bestimmte Anzahl
(fünf Töne ) von Tönen in festgelegter Reihenfolge. Jede Nachbarschaft hat ihre
eigene Melodie. Der etwas klagend klingende Klang klingt besonders
fantastisch in der twentschen Kulissenlandschaft. Häufig, besonders wen es
friert, kann man den Klang noch kilometerweit hören. In der Art zu spielen
unterscheiden sich die Gruppen der unterschiedlichen Nachbarschaften. Die
Spieler lernen von einander und vermitteln ihre Fertigkeiten untereinander.
Durch Imitationen lernt man voneinander. Einige Spieler schaffen es sieben
Töne auf dem Midwinterhorn zu blasen. Die Anspannung der Lippen ist dann
enorm. |
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Den Klang vergisst man nicht mehr... |
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Foto: Im Zwielicht wird’s geblasen… |
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